In den Jahren 1585-1696 begleitete Andreas Jerin die Würde des Breslauer Bischofs. Als seine Stiftung wurde der Hochaltar des Breslauer Doms für 10 000 Taler hergestellt. Diese Aufgabe wurde zwei breslauenr Künstler anvertraut. Die Malerarbeiten übernahm Bartholomäus Fichtenberger und für die Goldschmiedarbeiten war Paul Nitsch verantwortlich. Beide gehörten zu den bedeutesten Schöpfern des schlesischen Manierismus.

Der von Bischof Jerin gestiftete Altar wurde "Silberaltar" genannt. Er besteht aus dem durch vier Flügel zu schliessenden Zentralschrein in dem die Kreuzigung Christi gezeigt wird. Die Innenflügel besitzen architektonische Nischen in denen sich aus vergoldetem Silber gefertigte  Figuren heiliger Patrone befinden. Die Geschichte des Denkmals spiegelt das bewegte Schicksal von Breslau wider. Während des 30-jahrigem Krieges besetzen 1632 schwedische und sachsische Truppen die Dominsel, welche den Dom plünderten und ausraubten. Die silbernen Skulpturen waren gesichert und gerettet worden aber die Silberbleche, die ursprünglich den Hintergrund fur die Figuren bildeten, wurden ein Raub den Okkupanten. Die nächste Katastrophe ereilte den Altar am Ende des zwieten Weltkriegs. Vor der Belagerung der Stadt wurde  der Altar zwar  demontiert aber im Dom verblieb der Altarschrein mit der Bekrönung und  die Predella. Sie verbrannten nach der Bombardierundg der Dominsel im Jahre 1945.

2017 wurden die erhaltenen Elemente nach üüber 70 Jahren erstmals zusammengebracht und im Nationalmuseum präsentiert. Am 11.01. 2018 wurde eine Absichtserklärung in Fragen der Rekonstruktion des Altars  zwischen der Stadtverwaltung und der Breslauer  Kirche unterschrieben. Heute kann man den renovierten Altar im Nationalmuseum bewundern. Ab September 2019 wird er  schon wieder im Dom zu sehen. 

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